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Brandstiftung in Wolfgruben? Die Polizeimeldungen

Brandstiftung?

Die Untersuchungen in der Folge des Brandes einer Erdgeschosswohnung in dem Mehrfamilienhaus „Am Birkacker“ in Wolfgruben sind jetzt abgeschlossen. Die Brandursachen-Ermittler der Kriminalpolizei Marburg und der Brandsachverständige des Hessischen Landeskriminalamtes schließen nun eine vorsätzliche Brandstiftung aus. Auch ein technischer Defekt als Brandursache wurde ausgeschlossen. Die Kripo Marburg ermittelt nunmehr wegen fahrlässiger Brandstiftung des Feuers am Samstagmorgen.
Durch den Brand ist die Erdgeschosswohnung des Mehrfamilienhauses unbewohnbar. Alle anderen Bewohner konnten nach den Löscharbeiten zurück in ihre Wohnungen. Den Schaden schätzen die Ermittler auf mehrere zehntausend Euro.

Aufgefallen

Weil der junge Mann ziemlich verwahrlost und scheinbar hilflos aussah, kam die Polizei Stadtallendorf ins Spiel. Für den 19 Jahre alten Mann endete die Begegnung am Sonntagmittag mit mehreren Strafanzeigen und einem vorübergehenden Aufenthalt in der Gewahrsamszelle. Die Polizei fand bei ihm Marihuana, einen auf eine Frau ausgestellten Studienausweis der Goethe-Universität Frankfurt, zwei Smartphones, diversen Damenschmuck und eine hochwertige Damenjacke.
Da der junge Mann zur Herkunft der Telefone, des Schmucks und der Jacke keine wirklich plausiblen Erklärungen hatte, stellte die Polizei die mutmaßliche Beute sicher. Die Ermittlungen dauern noch an. Ausreichende Haftgründe lagen gegen den in Gießen lebenden Mann nicht vor, sodass die Polizei ihn am späten Nachmittag wieder entließ.

Erwischt

Marburg – Weil er trotz des einmonatigen Fahrverbots am Steuer seines Autos saß, dürfte sich der Führerscheinentzug verlängern – entweder sofort oder aber im Anschluss an das Verfahren wegen des Fahrens ohne Führerschein. Der Mann musste sich zudem einen Fahrer mit Führerschein besorgen, um den sichergestellten Fahrzeugschlüssel zurück zu erhalten und den stehengebliebenen Wagen abzuholen.

Durchgerauscht

Scheinbar ungebremst und ohne auf den übrigen Verkehr zu achten fuhr ein 20-jähriger Mann aus einer Nebenstraße auf die Durchgangsstraße in Rauschenberg. Durch das Manöver kam es glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer. Das Ganze passierte am Montagmittag unter den Augen einer Streife der Polizei. Bei der anschließenden Kontrolle reagierte ein Drogentest positiv auf gleich mehrere Substanzen. Die Polizei beendete daraufhin die Fahrt und veranlasste eine Blutprobe.

Zugedröhnt

Die Polizei Marburg stoppte am Montag um kurz vor 18 Uhr in der Marburger Frauenbergstraße einen Ford und stellte bei der Kontrolle fest, dass der 21-jährige Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Sein Test reagierte positiv, sodass die Polizei die Weiterfahrt untersagte und eine Blutprobe veranlasste.

Tatverdacht

Am Sonntag gegen 16.20 Uhr bemerkte ein Zeuge in Cappel zwei Mädchen auf dem Dach eines Gebäudes in der Straße Zur Burgruine. Als er sie ansprach, verließen sie das Dach und den Ort. Kurze Zeit später stellte der Zeuge einen frischen Schaden am Zaun des Anwesens fest. Die beiden Mädchen liefen von der Burgruine durch die Vogelsbergstraße in die Feldbergstraße und verschwanden dann. Auf dem Weg waren sie deutlich hörbar, sodass möglicherweise weitere Zeugen aufmerksam wurden und die zwei näher beschreiben können. Ein Mädchen war etwa 1,60 Meter groß, trug schwarze Kleidung und hat lange Haare, das andere hatte blondes Haar und trug eine graue Jogginghose und ein schwarzes Oberteil. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung an dem Zaun (Schaden: etwa 500 Euro) und bittet um sachdienliche Hinweise, die zur Identifizierung der beiden tatverdächtigen Mädchen führen könnten.

Verloren

Welches Fahrzeug verlor vor Montag, 8.35 Uhr, auf der Bundesstraße 3 zwischen Gießen und Marburg nahe der Abfahrt nach Niederweimar einen Stein von der Ladefläche? Die Polizei geht derzeit zumindest von einem solchen Ladungsverlust aus.

unterboden eines Autos.
Der Stein beschädigte den vorderen linken Reifen und die Felge, möglicherweise auch den Unterboden. (Symbolfoto: Stux)

Ein Autofahrer fuhr über diesen etwa 15 Zentimeter durchmessenden Stein und beschädigte sich dabei den vorderen linken Reifen und die Felge, möglicherweise auch den Unterboden. Der Schaden beträgt etwa 600 Euro.
Sachdienliche Hinweise auch in diesem Fall bitte an die Unfallfluchtermittler der Polizei Marburg.