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Kunst und Kultur,  Marburg

Kunsthandwerkermarkt: voller Erfolg

Gefilzt, genäht, getöpfert, gelötet, gestrickt, gesiedet oder gehämmert – die Palette der handwerklichen Kunst war am vergangenen Wochenende wieder einmal kunterbunt. 100 Austeller aus ganz Deutschland – und ein Gast aus Dänemark – waren vertreten und erfreuten über 4.200 Besucher vor und im Erwin-Piscator-Haus. Zwei Tage lang verwandelten sich Gebäude und Gelände in einen Markt für Dinge, die das Herz erfreuen. 

Ganz vielseitig

Es gab Kopfbedeckungen und handgesiedete Seifen zu erstehen, filigrane Kleinigkeiten ebenso wie gewichtige Skulpturen. Das Alphabet des Marburger Kunsthandwerkermarktes beginnt bei A wie Ansteckblüte und endet bei Z wie Zangen-Kunst. Rolf Loose aus Gründau, der eben aus Zangen und aus Hufnägeln Kunstobjekte fertigt, kommt schon seit vielen Jahren nach Marburg. Da wird im Erdgeschoss des Erwin-Piscator-Hauses auch mal ein spontaner Wunsch direkt über der Flamme umgesetzt.

Aussteller im Außenbereich
Auch im Außenbereich waren Aussteller zu finden, die ihre Handwerkskunst präsentierten.

Schönes aus Papier, Holz, Stoff, Schmuckstücke und Nützliches – die Auswahl war groß und bunt und vielfältig. Von der lokalen Goldschmiedin bis hin zur Modistin aus Dänemark waren verschiedene Kunsthandwerke vertreten. Und einige der Austeller ließen sich bei ihrem Handwerk natürlich auch auf die Finger schauen, buchstäblich.

Stand einer Goldschmiedin
Ganz genau hingeschaut hat diese Besucherin am Stand von Goldschmiedin Susanne Lefarth auf dem Kunsthandwerkermarkt. (Fotos: Nadja Schwarzwäller)


Shamshad Ali-Eisele saß beispielsweise an seinem Stand im großen Saal und ließ die Besucher zusehen, wie seine „geschriebenen Bilder“ entstehen: Winzige filigrane Schriftzeichen ergaben am Ende ein Bild, das gemalt aussieht, wenn man nicht sehr genau hinschaute und erst auf den zweiten, ganz nahen Blick enthüllte, welche Kunst dahintersteckt.

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