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Waldbrand-Gefahrenlage: Alarmstufe A ist aufgehoben

Die Waldbrandgefahrenlage in unseren Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem der Temperaturrückgang in Verbindung mit verbreiteten Niederschlägen führt in weiten Teilen Hessens zu einem spürbaren Rückgang der akuten Waldbrandgefahr. Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung zu rechnen. Dies teilte jetzt das Hessische Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in einer Presseerklärung mit.

Lage hat sich entspannt

Das Umweltministerium hebt daher die am 2. Juli in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A mit sofortiger Wirkung auf. Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potenzielle Gefahr dar. „Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten und Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten. Zudem ist das erneute Ausrufen der Alarmstufe A in diesem bislang trockenen Sommer nicht auszuschließen“, so die Verantwortlichen zur Lage.

Hessen ist trotz der hohen Waldbrandgefahr in den letzten Wochen von sehr großen Bränden verschont geblieben. Bei bisher etwa 55 Waldbränden seit Jahresbeginn war eine Fläche von rund 17,5 Hektar (etwa 0,002 Prozent der hessischen Waldfläche) betroffen. Allein in den zurückliegenden beiden Wochen war es zu knapp 20 Waldbränden auf einer Gesamtfläche von rund acht Hektar gekommen.