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Es wird wohl nichts mehr mit Skifahren auf der Sackpfeife…

Es wird wohl nichts mehr werden mit dem Skifahren auf der Sackpfeife. Schon seit geraumer Zeit zerbrechen sich die Fraktionen wechselweise und gemeinsam den Kopf, wie das mit dem „Freizeitzentrum Sackpfeife“ weitergehen soll, da verabschiedet sich nach dem Schlepplift im Vorjahr nun auch der Sessellift. Dabei hatten sich alle Wintersportfreunde der Region erhofft, dass wenigstens der noch für ein paar Jahre das Wintervergnügen auf Biedenkopfs Hausberg sichern könne.

Es muss ja nicht zwingend die Sackpfeife sein: Auch in Kleingladenbach oder Hesselbach lässt sich doch wunderbar dem Wintersport frönen. (Foto: A. Kowalczyk)

Und so musste das Parlament jetzt quasi beschließen, dass es das nun war mit „Ski und Rodel: gut“ in Biedenkopf. Schon lange war die Einsicht gewachsen, dass es sich bei der üblichen Anzahl an Schneetagen pro Saison absolut nicht rechnet, eine neue Liftanlage zu installieren.

Einfach nicht rentabel

Und selbst mit einer zusätzlichen Schneekanone wäre man ebenfalls „meilenweit“ davon entfernt, auch nur ansatzweise im rentablen Bereich zu landen. Bei rund zweieinhalb Millionen Euro an Investitionskosten und hohen Unterhaltskosten war das Thema schnell abgehakt. Und auch eine Reparatur der betagten Anlage steht gar nicht zur Debatte.
Im Gespräch mit Backland.News zeigen sich aber bei weitem nicht alle Wintersportfreunde niedergeschlagen. „Wir haben ja auch in Kleingladenbach und Hesselbach entsprechende Möglichkeiten“, hieß es unter anderem zuversichtlich. In der Tat.

„Zauberteppich“
für die Kleinen

Auf dem Hesselbacher „Gletscher“ wie er scherzhaft genannt wird, installiert der Verein noch vor Saisonbeginn nun sogar einen sogenannten „Zauberteppich“ für die Nachwuchs-Skifahrer. Backland.News hat hier darüber berichtet. Und der Skiclub Kleingladenbach hat schon jahrelang Erfahrung mit zusätzlichem Beschneien und ein engagiertes und einsatzfreudiges Team. So kann der Winter doch nun auch kommen.