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Sehenswert: Ausstellung zur Entwicklung der Strom- und Wasserversorgung

Die Ausstellung zeigt Szenen aus dem Leben der Menschen aus der Region während der sich entwickelnden Strom- und Wasserversorgung – etwa diese Baukolonne beim Mastbau in den 1930er Jahren. (Foto: Landkreis)

Morgen, 26. September, eröffnet um 18 Uhr im Foyer des Landratsamtes in Marburg-Cappel (Im Lichtenholz 60, 35043 Marburg) eine Ausstellung Einblicke in die „Arbeits- und industriegeschichtliche Entwicklung der Strom- und Wasserversorgung in der Region“.

Erleichterung
und Fortschritt

Elektrizität und fließendes Wasser durchdringen heute alle Lebensbereiche. Strom aus der Steckdose und Wasser aus der Leitung sind zur selbstverständlichen Notwendigkeit geworden. Das war nicht immer so. Arbeit, Freizeit und Wohnen haben sich durch die Strom- und Wasserversorgung grundlegend verändert. Die Nutzung von Strom und fließendem Wasser bedeutete nicht nur Arbeitserleichterung und Fortschritt, sondern brachte auch einen soziokulturellen Wandel der Gesellschaft. Welchen Einfluss der Ausbau von Elektrifizierung und Wasserversorgung im frühen 20. Jahrhundert auf Kultur und Lebensweise in unserer Region nahm, spürt die von Anna Margarethe Becker organisierte Ausstellung nach. Die Ausstellung zeigt entsprechende Bildaufnahmen und einige Exponate aus der Zeit der Elektrifizierung der Haushalte.

Einführung
durch Dr. Morr

Dr. Markus Morr, Kulturreferent des Landkreises Marburg-Biedenkopf, wird zur Ausstellungseröffnung in das Thema „Arbeits- und industriegeschichtliche Entwicklung der Strom- und Wasserversorgung in der Region“ einführen. Musikalisch umrahmt wird die Eröffnung durch ein Ensemble des Hinterland Jazz Orchestra. Die Fotos und Exponate werden dort zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung, Montag bis Donnerstag von 7 bis 16 Uhr und freitags von 7 bis 14 Uhr, bis zum 1. November dieses Jahres zu sehen sein.