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VR Bank Lahn-Dill: „stabil, mit guter Perspektive“

In der ersten Vertreterversammlung nach der Fusion der drei Genossenschaftsbanken der Region stand die VR Bank Lahn-Dill den Mitglieder-Vertretern der Bank Rede und Antwort zur Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die ausscheidenden Mitglieder zur Wiederwahl vorgeschlagen und auch gewählt.  (Foto: VR)

„Stabil und mit guter Perspektive sind wir gerüstet für die auf uns zukommenden Jahre“, fasste Vorstandssprecher Ralph-Uwe Orth die Neuaufstellung der Bank zusammen. Vieles, was im Zuge der Fusion geplant und beschlossen wurde, sei umgesetzt.

Neue Aufgaben

Deutlich machte er aber auch, dass sich neue Aufgabenfelder im digitalen Zeitalter ergeben würden. So wurde im Jahr 2018 erstmals im Einzelhandel mehr Geld mit Karten als mit Bargeld ausgegeben. Diesen Herausforderungen wolle und müsse sich die Genossenschaftsbank mit ihren 32 Filialen und 46 301 Mitgliedern stellen. 
Die Schuldenkrise sei noch lange nicht überwunden und „mit dem Doping der niedrigen Zinsen halten sich verschiedene Länder über Wasser.
Klaus Königs, stellvertretender Vorstandssprecher, ging auf die Entwicklung im Geschäftsbereich ein.

Beachtliches Volumen

Demnach ist das betreute Kundeneinlagevolumen um 2,1 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro gewachsen. Eine Ausweitung des Kreditvolumens ist auf die gesunde mittelständische Wirtschaft, der weiter hohen Nachfrage rund ums Bauen sowie dem privaten Konsum zurückzuführen. Inklusive der vermittelten Kredite erreicht die Bank ein Volumen von 1,4 Milliarden Euro. Im abgelaufenen Jahr war das Neukreditgeschäft in Höhe von 245 Millionen Euro sehr erfreulich. 

Aufsichtsrat: Wiederwahl

Nach den Rücklagen verbleibt ein zu verteilender Bilanzgewinn inklusive Gewinnvortrag von über 2,3 Millionen Euro. Deshalb schlägt der Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividendenausschüttung in Höhe von fünf Prozent vor. 
Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurden die ausscheidenden Mitglieder Hans Ulrich Benner, Sven Bieber, Uwe Hainbach, Torsten Märte, Norbert Mai, Heinz-Jürgen Menger und Frank Schmidt zur Wiederwahl vorgeschlagen und auch gewählt.