
„Christenverfolgung und Seenot-Rettung“: starkes Input für kleine Hinterländer
Das waren mal so richtig „krasse“ Inhalte für mehr als 40 kleine Hinterländer, die jetzt sozusagen „Ferien ohne Koffer“ erleben durften. Die spannende Geschichte des Apostels Paulus stand auf dem Programm.
Eine Woche lang bewegten sich die Zweit- bis Sechstklässler gemeinsam mit dem römischen Agenten Cleverus auf den Spuren des früher als Saulus bekannten Christenverfolgers.

Die Tage standen jeweils unter dem Thema eines für das Leben des Paulus wichtigen Ereignisses, beginnend mit dem Pfingstereignis als der Initialzündung zur Gründung der ersten christlichen Gemeinden über den Gefängnisaufenthalt des Paulus mit Silas bis hin zu seinem Aufenthalt in Korinth und die Rettung des Schiffs aus Seenot, das ihn als Gefangenen transportiert.

„Immer mit dabei ist Cleverus, der für die Römer diese Jesus-Leute beobachten soll“, erläutert die Dautpher Gemeindepädagogin Kerstin Griesing, die mit ihrem neuen Kollegen Robin Feldhaus und 13 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen die insgesamt sechs Tage für die Evangelische Kirchengemeinde Friedensdorf gestaltet. Cleverus stellt sich die Fragen, die auch die Kinder beschäftigen.
Viel erlebt
Aber auch viel Spiel, Spaß und „Action“ haben die Tage geprägt, die ganz passend deshalb auch mit „Ferien ohne Koffer“ überschrieben waren. „Wir sind den ganzen Tag über bis zum Nachmittag zusammen“, erzählt Kerstin Griesing. An den Nachmittagen brachen die Teamer mit den Kindern beispielsweise zu einem Geländespiel beziehungsweise einer Fotorallye auf, an deren Ende ein Schatz in Gestalt von leckerem Gebäck auf die erfolgreichen Entdecker wartete. Und beim Dorfspiel galt es unter anderem, ein Goldhochzeitspaar ausfindig zu machen.
Alte Schmelzmühle
Außerdem standen Besuche auf der Kegelbahn, zum Ponyreiten auf dem Reiterhof und eine Besichtigung der alten Schmelzmühle sowie beim Obst- und Gartenbauverein auf dem Programm.

