
Beinahe wie bei der Wüstenrallye Dakar: Mofarennen Rüchenbach „wirbelte Staub auf“
Eine „Staubaufwirbelung wie sie selbst noch nicht bei der Wüstenrallye Dakar gesehen wurde“: Das erlebten jetzt die Zuschauer beim „legendären Rüchenbacher Mofarennen“.
Bereits um 11 Uhr war der Nachwuchs zum Kindercrossrennen gestartet. Zum ersten Mal war somit beim nunmehr zehnten Rüchenbacher Mofarennen auch der Fahrernachwuchs einbezogen worden. Das kam gut an. Und: Das war auch durchgezogen worden. Und die elf Junior-Starter hatten auch sichtlich Spaß an der Aktion, ebenso das Publikum. Fürs 300-Minuten-Rennen aber waren die Gegebenheiten „kein Zustand“. Was tun? Hier nun kamen die Rüchenbacher Bürger ins Spiel. Die schnappten sich kurzerhand geeignete Behältnisse und brachten förmlich die letzten Wasserreserven aus ihren Brünnlein und Zisternen auf den Acker. So präpariert konnte das Renn-Event mit einiger Verspätung dann doch noch durchgezogen werden.
„Wir haben dann eine neue Aufteilung gemacht und die Starter in drei Gruppen antreten lassen“, ließ Axel Heinzerling wissen. „So ging’s dann.“ Organisatoren, Fahrer und Zuschauer kamen dann auch wieder gleichermaßen auf ihre Kosten. „Trotz Trockenheit und Staub eine absolut gelungene Veranstaltung“, sagte der KKMSH-Vorsitzende Axel Heinzerling, und auch seine Vereinskameraden freuten sich mit über die zehnte gelungene Auflage des beliebten Mofarennens.

