
Der „Hesselbacher Gletscher“ hat nun einen „Zauberteppich“
Der „Hesselbacher Gletscher“ freut sich über seinen neuen „Zauberteppich“. Es handelt sich um einen Kinderlift, den schon die jüngsten Skifahrer nach kurzer Zeit eigenständig benutzen können.

Rund 70.000 Euro kostet so ein Zauberteppich – ein stolzer Preis für die Region. Allerdings hat die Leader-Region Wittgenstein das Projekt mit 40.000 Euro finanziell gefördert. Backland.News hat bereits im Rahmen der Überreichung des Förderbescheids seinerzeit berichtet. Und nun steht es, das gute Stück. Vielmehr: es läuft.

Die lokale Aktionsgruppe hat den Rest der Finanzierung aufgebracht. Teilweise haben die Aktiven aber auch durch tatkräftige Eigenleistungen ihren Teil dazu beigetragen, die Kosten niedrig zu halten. Wie der langjährige Vorsitzende, Günter Gerhardt, im Gespräch mit Backland.News wissen ließ, soll die Piste künstlich beschneit werden, „sobald die äußeren Bedingungen es zulassen“.
Auch Hinterländer Skifreunde
Theoretisch, so Gerhardt, könne dies schon ab Außentemperaturen von zwei Grad geschehen, man warte aber, bis die Gegebenheiten günstiger seien – wobei er von trockenem Wetter und einer Außentemperatur von vier bis fünf Grad im Minusbereich spricht. Auch für die Hinterländer sind das gute Nachrichten, denn der „Hesselbacher Gletscher“ wie er liebevoll genannt wird, grenzt ja direkt ans Hinterland an und ist – beispielsweise von Wiesenbach – nur rund sechs Kilometer entfernt: ein Katzensprung.

