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Sturmböen halten Einsatzkräfte auf Trab

Da hat es mal wieder ordentlich gestürmt im Hinterland. Als Folge der starken Sturmböen sind die Feuerwehren allein in unserem Landkreis Marburg-Biedenkopf gestern Abend zu mehr als 100 Einsätzen ausgerückt. Die Einsatzkräfte beseitigten eine Vielzahl umgestürzter Bäume. Verletzt wurde nach bisherigem Kenntnisstand aber niemand.

Auch Dächer wurden durch die Sturmböen in Mitleidenschaft gezogen. (Foto: Jan Mallander)

Durch die Sturmböen wurden auch Dächer beschädigt. Und vermutlich durch Blitzschlag lösten zudem einige automatische Brandmeldeanlagen aus, was ebenfalls zu Einsätzen der Feuerwehr führte. Auf der Straße zwischen Rosenthal und Bracht waren mehrere Autofahrer zwischen umgestürzten Bäumen eingeschlossen. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten sie aus ihrer misslichen Lage. Auch die Strecke der Wetschaftstalbahn bei Wetter musste kurzzeitig gesperrt werden.

Einsätze auch im Hinterland

Ab etwa 19.30 Uhr zogen dunkle Gewitterwolken über den Landkreis, gefolgt von Blitz, Donner und heftigen Sturmböen. Betroffen war nahezu der gesamte Landkreis, Schwerpunkte der Feuerwehreinsätze waren Marburg, Cölbe, Rauschenberg und Wohratal. Aber auch in Breidenbach, Gladenbach, Wetter, Ebsdorfergrund, Fronhausen oder Kirchhain waren die Feuerwehren im Einsatz.