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Straftaten und kein Ende: die Polizeimeldungen

Dreiste Einbrüche, „dekorative“ Graffitis, Fahren ohne Führerschein, dafür aber viel zu schnell und ein ganz perfider Raub … die Delikte und Straftaten sind auch heute wieder „bunt und vielfältig“. Wie immer gilt: Wer etwas beobachtet hat, wende sich an eine Polizeidienststelle.

Durchs Fenster

Entweder in der Nacht zum Dienstag, 19. November, nach Mitternacht oder am Dienstagvormittag bis 10.30 Uhr drangen Einbrecher durch ein Fenster in ein Restaurant in der Willy-Mock-Straße in Marburg ein. Sie betraten und durchsuchten sämtliche Räume und stahlen Lebensmittel, Lautsprecher und einen MP-3 Player, Beute im Gesamtwert von etwa 1.000 Euro. Der zudem entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro.
Wer hat zwischen Mitternacht und 10.30 Uhr rund um die Gaststätte, die an einen großen Parkplatz grenzt verdächtige Beobachtungen gemacht?

Blau-rotes Graffiti

In der Biegenstraße waren seit Sonntag, 17. bis einschließlich Mittwoch, 20. November, zwei Gebäude von neuen Graffiti in blauer und roter Farbe betroffen. Es entstanden jeweils Schäden in Höhe von mehreren hundert Euro.
Die aufgebrachten Schriftzüge deuten aufgrund der Farbe und Ausführung auf den gleichen Verursacher hin. In keinem der Fälle lässt sich eine Tatzeit näher einschränken.

Ohne Führerschein

Am Mittwoch beendete die Polizei eine Autofahrt und eine Fahrt mit einem Zweirad. Um 14 Uhr hielten die Beamten im Landkreis einen Opel an und stellten fest, dass der 40 Jahre alte Fahrer keinen Führerschein hatte. Der war ihm nach einer Fahrt unter Drogeneinfluss entzogen worden.
Um 20 Uhr lieferte ein Kradfahrer den Anhaltegrund, weil er quasi vor dem Streifenwagen seine mit Versicherungskennzeichen versehene Maschine bis auf etwa 80 km/h, beschleunigte. Die Geschwindigkeit deutet auf ein Tuning hin. Dadurch erlischt zum einen die Betriebserlaubnis und man benötigt zum anderen einen anderen Führerschein. Diesen Führerschein besaß der 17-jährige Fahrer nicht.

In die Schule

In der Nacht zum Donnerstag drang ein Einbrecher zwischen 18 und 8 Uhr ins Lehrerzimmer und einen Besprechungsraum der Schule an der Röthestraße in Kirchhain ein. Beim Aufbruch des Fensters und von verschlossenen Fächern entstand ein Sachschaden. Trotz der offensichtlichen Durchsuchungen scheint nichts zu fehlen.

Es waren Frauen

Am Mittwoch gegen 10.30 Uhr, wurde ein gesundheitlich erheblich eingeschränkter Mann in seiner Wohnung im Försterweg Opfer einer von mindestens zwei Frauen begangenen Straftat. Die Frauen erbeuteten Bargeld in Höhe von 1.500 Euro. Der Senior blieb äußerlich unverletzt. Beiden Frauen gelang trotz sofortiger intensiver Fahndung die Flucht. Da der Tatort ganz in der Nähe einer Bushaltestelle liegt, erhofft sich die Kripo Marburg Hinweise durch Zeugen. Nach der Aussage des sichtlich schockierten 80 Jahre alten Seniors handelte es sich bei den beiden Täterinnen um zwei Damen vermutlich rumänischer oder bulgarischer Herkunft.

Die Täterinnen sprachen mit osteuropäischem Akzent, eine schien schwanger. (Symbolbild)

Sie sprachen mit entsprechendem Akzent, eine schien schwanger. Eine weitere Beschreibung konnte der Mann nicht abgeben. Zunächst verschaffte sich eine dieser Frauen, unter dem Vorwand einem Pflegedienst anzugehören, Zugang in die Wohnung. Sie ließ dann zumindest eine weitere Person in die Wohnung. Während die erste Frau den Mann teils mit körperlicher Kraft festhielt, verschwand die andere aus dem Zimmer. Ob diese dann noch eine weitere Person hineinließ oder die Wohnung allein durchsuchte, steht nicht fest. Tatsächlich wurde in einem Schrank eine Geldkassette gefunden und aufgehebelt.