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Marburg

Stadt zeigt Flagge zum 75. Jahrestag

Auf Befehl des amerikanischen Präsidenten Harry S. Truman wurde am 9. August 1945 eine Plutoniumbombe über der japanischen Stadt Nagasaki abgeworfen. Mehr als 75.000 Menschen kamen dabei ums Leben und noch eine deutlich höhere Zahl starb an Krankheiten verursacht durch radioaktive Verstrahlung.
Der Abwurf einer Atombombe auf Nagasaki folgte drei Tage nach dem ersten Abwurf einer Uranbombe über Hiroshima.

Für den Frieden

Am Sonntag, 9. August, jährt sich der Jahrestag des Atombombenabwurfs auf Nagasaki zum 75. Mal. Zum Gedenken an die Opfer hisst die Universitätsstadt Marburg die Fahne der „Mayors for Peace“ am Rathaus.

Eine Bombe auf einem Gestell
Die Atombombe „Little Boy“  auf einem Transportwagen kurz vor dem Abflug nach Hiroshima. Sie hatte eine Sprengkraft von 13 Kilotonnen TNT. (Foto: Wikipedia)

Die Stadt Marburg gehört mit deutschlandweit etwa 350 Städten und Gemeinden sowie weltweit mehr als 7.000 Mitgliedsstädten dem Friedensbündnis „Mayors for Peace“ (Bürgermeister für den Frieden) an. Das Bündnis hat den Wunsch nach einer Welt ohne Atomwaffen und setzt mit den grünen Flaggen an Rathäusern weltweite Zeichen.