
„So viel Arbeit steckt hinter dem Gartenmarkt“
Jeweils am Sonntag vor Muttertag findet der Garten- und Pflanzenmarkt statt – also diesmal am 5. Mai zwischen 10 und 17 Uhr auf dem Festplatz „Bleiche“ in Biedenkopf. Für Backland.News erzählt „Pflanzenfrau“ und Veranstalterin Inge Behrens, wie der übliche Ablauf ist und wie viel Arbeit dahintersteckt.

„Schon am Mittwoch vor dem Markt fangen mein Mann und ich mit dem Vermessen an; am Donnerstag kommt meine Freundin Gisela. Dann wird alles komplett ausgemessen“, sagt Inge Behrens. „Am Freitagmorgen holen mein Mann und ich die Verkehrsschilder vom Bauhof ab und stellen sie auch gleich an Ort und Stelle auf. Mittags kommen unsere Kinder und Enkelkinder.“ Mit vereinten Kräften, so erzählt sie weiter, würden dann Holzpfähle mit den Namensschildern für die Standplätze in den Boden gehauen.

„Mein Mann markiert für die Autofahrer die Parkplätze auf der unteren Bleiche. Danach legt er mit unserem Sohn Markus die Stromkabel für die Aussteller, die Strom bestellt haben. Auch der Frischwasseranschluss wird eingerichtet.“

Freunde und Bekannte helfen mit, stellen das Zelt für die Getränketheke auf und richten es mit Bankgarnituren ein. Dann wird es gemütlicher, denn miteinander probieren die Akteure, ob das Bier schmeckt. Am Sonntagmorgen, dem Tag des Garten- und Pflanzenmarkts, geht’s dann um 3 Uhr aus den Federn, so dass man spätestens um 5 Uhr am Platz zum Einweisen ist. Tochter Martina, Schwiegertochter Colet, Sohn Karsten und die Enkelinnen Anna Maria und Eni kommen um 6 Uhr zum Einweisen der 126 Aussteller. Bis 9 Uhr sind meist alle an ihrem Platz. Und alle sind erleichtert, wenn das gut geklappt hat.
„So noch nie erzählt“
„Das habe ich so noch nie jemandem erzählt, aber es musste auch mal raus“, sagt Inge Behrens und freut sich auf die bevorstehende 21. Auflage des Marktes und auf viele fröhliche Besucher und zufriedene Händler.

