
In ganz NRW heulen die Sirenen
Großbrände, Unwetter oder eine Bombenentschärfung: Ganz oft muss es einfach schnell gehen. Häuser müssen evakuiert und die Bewohner an Sammelpunkte gebracht werden. Dann geht es um Minuten oder gar Sekunden.
„Zusammen warnen“
Umso wichtiger also, dass die Bevölkerung auch rechtzeitig über die vorliegende Gefahrenlage informiert wird. Darauf soll mit dem landesweiten „Warntag“ unter dem Motto „Zusammen: warnen“ aufmerksam gemacht werden. In ganz NRW (Nordrhein-Westfalen) werden an diesem Tag die Sirenen getestet.
Auch in Bad Laasphe
Auch im Kreis Siegen-Wittgenstein werden in vielen Städten und Gemeinden am Donnerstag, 5. September, um 10 Uhr die Sirenen zu hören sein. Die Alarmierung der Einsatzkräfte erfolgt seit über zehn Jahren über digitale Funkmeldeempfänger.

Es gibt allerdings auch Einsatzanlässe, bei denen es wichtig ist, dass die Bürger informiert werden und schnell reagieren. Deshalb soll der landesweite „Warntag“ für die Bedeutung der Sirenensignale sensibilisieren: Bei der Warnung vor Gefahren hört man einen Heulton (auf- und abschwellend). Damit verbunden ist etwa die Aufforderung, einen Radiosender einzuschalten und auf Durchsagen zu achten. Gibt es Entwarnung ertönt ein Dauerton; bei einem Probealarm ist eine Kombination aus auf- und abschwellenden und Dauertönen zu hören.
Auch bei Facebook
Kreis und Kommunen weisen anlässlich des „Warntages“ außerdem nochmal darauf hin, dass Informationen zu aktuellen Warnungen oder Gefahrenlagen über die kostenlose App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App), über die das Land auch am „Warntag“ eine Probewarnmeldung versenden wird, abgerufen werden können. Weiterhin kann man sich über aktuelle Gefahrenlagen auch auf den Facebook-Seiten der Kreisleitstelle Siegen-Wittgenstein, des Kreises und der Kommunen informieren.

