
Günstiger Öko-Strom durch gemeinsame Ausschreibung
Der Landkreis Marburg-Biedenkopf reduziert gemeinsam mit 16 kommunalen Partnern seinen CO2-Ausstoß. Hintergrund ist eine gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung, die auch eine günstigere Stromversorgung ermöglicht. Die Vertreter der Kommunen (Amöneburg, Biedenkopf, Cölbe, Ebsdorfergrund, Fronhausen, Lahntal, Lohra, Münchhausen, Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf, Weimar, Wetter und Wohratal sowie der Abfallwirtschaft Lahn-Fulda) und dem Abwasserverband Rauischholzhausen unterzeichneten den Vertrag.
Gute Vernetzung
„Die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung zeigt nicht nur die gute Zusammenarbeit und Vernetzung in der kommunalen Familie, sondern auch, dass eine klimafreundliche Ressourcennutzung und die Förderung Erneuerbarer Energien wichtige Zukunftsthemen für uns sind“, betonte Landrätin Kirsten Fründt.
Viel einzusparen
Durch die gemeinsame Ökostrom-Ausschreibung der Kreisverwaltung mit den Kommunen konnte für eine Strommenge von über 15.500 Megawattstunden pro Jahr, dies entspricht etwa der Versorgung von 5.100 drei-Personen-Haushalten, ein attraktiver Strompreis für die Nutzung von Ökostrom erzielt werden.
Die Stromkosten fallen damit außerdem weitaus günstiger aus, als wenn die Stromlieferungen unabhängig voneinander organisiert worden wären.
Stadtwerke liefern
Die Stromausschreibung erfolgte für die Versorgung von kommunalen Einrichtungen wie Verwaltungsgebäude, Schulen, Turnhallen, Straßenbeleuchtung und auch Schwimmbäder. Die Stadtwerke Marburg liefern den Strom.

Verglichen zu dem durchschnittlichen Strommix in Deutschland, werden durch die Nutzung von Ökostrom im Landkreis Marburg-Biedenkopf und in den beteiligten Kommunen jährlich etwa 8.000 Tonnen CO2 eingespart. Unter dem Begriff „Strommix“ versteht man die gesetzlich vorgeschriebene Information über die Erzeugung und prozentuelle Aufteilung nach Energieträgern an die Endverbraucher von Strom.

