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Fast 20.000 Euro mit der „Microsoft-Masche“

Nicht nur Betrüger mit der Masche „falscher Polizeibeamter“, sondern auch ein Betrüger mit der sogenannten „Microsoft-Masche“ war leider erfolgreich. Der Täter telefonierte mit seinem 73 Jahre alten Opfer am Mittwoch. In dem insgesamt fünfstündigen (!) Gespräch schaffte es der angebliche Mitarbeiter von Microsoft, den Senioren davon zu überzeugen, dass sein Rechner mit einem Virus befallen sei und er diesen durch einen Fernzugriff beseitigen kann.

Zugriff auf den Rechner

Tatsächlich folgte das Opfer letztlich den Anweisungen des angeblichen Computerexperten bis hin zu einem aktiven Online-Banking. Seinen vollen Zugriff auf den Computer und die abgefischten Daten nutzte der Betrüger letztlich zu Kontoverfügungen von fast 20.000 Euro.

Frau am Laptop und mit Telefon am Ohr.
„Ich habe keinen Support für meinen Rechner bestellt.“ Bei angeblichen Microsoft-Anrufen unbedingt auflegen! (Foto: Nastya Gepp)

Auch vor dieser Betrugsmasche kann man sich nur mit entsprechender Vorsicht und gesundem Misstrauen schützen. „Wenn Sie selbst keine Computerprobleme festgestellt und niemanden zur Beseitigung von Störungen beauftragt haben, woher weiß dann der Anrufe von einem Virenbefall?“, fragt Polizeisprecher Martin Ahlich. „Gewähren Sie wirklich nur vertrauenswürdigen Personen und nur nach eigener Beauftragung und überprüfter Identifizierung der Person – etwa durch Rückruf bei der Firma – einen Zugriff auf ihren Computer!“