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„Archaeo-Dog“ soll bei der Zollbuche vergrabene Leichenteile finden

Der eingesetzte Archaeo-Dog ist auf die Suche im Boden liegender menschlicher Knochen trainiert. (Archivfoto: M. Burdich)
Die Staatsanwaltschaft in Wetzlar und eine Sonderkommission der Kriminalpolizei ermitteln derzeit wegen des Verdachts der Tötung von Mahmut Caner. Backland.News hat auf dieser Seite darüber berichtet.

Suchbereich erweitert

Nach eingehender Auswertung von Hinweisen aus der Bevölkerung erweiterten die Ermittler den ursprünglichen Suchbereich an der Zollbuche nach weiteren menschlichen Überresten des Getöteten und setzten dabei einen sogenannten Archaeo-Dog ein.
Dieser speziell ausgebildete Hund ist auf die Suche im Boden liegender menschlicher Knochen trainiert. Das Tier legte sich an verschiedenen Stellen ab und signalisierte so mutmaßlich im Erdreich liegende Knochenteile. Mitarbeiter des Bundeskriminalamtes sind damit beauftragt diese Stellen zu untersuchen. Hierbei handelt es sich um Fachleute, die unter anderem auf das Bergen vergrabener oder einbetonierter Leichen und Leichenteile spezialisiert sind.

Die Auswertung
dauert noch an

Die Auswertung der bei der ersten Absuche aufgefundenen Knochen ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit extrahieren Gerichtsmediziner DNA-fähiges Material aus den Fundstücken.

Ob die aufgefundenen menschlichen Knochen von Mahmut Caner stammen, wird derzeit geprüft. (Foto: Polizei)

Die Ermittler der Soko sind weiterhin auf Hinweise von Zeugen angewiesen. Auf Wunsch, das versichern Staatsanwalt Daniel Fass und Polizeihauptkommissar Guido Rehr, werden diese auch vertraulich behandelt. Hinweise erbitten Staatsanwaltschaft und Polizei unter der Rufnummer (02771) 907-333.