
Fahrer eines 40-Tonners verlor während der Fahrt das Bewusstsein
Über 70.000 Euro geschätzter Gesamtschaden entstand heute Vormittag. Da war die Bundesstraße 454 bei Kirchhain nach einem Verkehrsunfall für über eine Stunde bis kurz nach neun Uhr voll gesperrt.

Was war passiert? Nach ersten Ermittlungen kam es zu plötzlich auftretenden gesundheitlichen Problemen beim 58 Jahre alten Fahrer eines 40-Tonnen-Sattelzuges und dadurch zum Unfall.
Wiederbelebung
Ein Zeuge begann unmittelbar nach dem Unfall mit wiederbelebenden Maßnahmen. Notarzt und Rettungsdienst schafften es, den Mann zu stabilisieren. Er liegt mittlerweile im Krankenhaus.
Der 40 Tonner kam auf dem Weg von Stadtallendorf nach Kirchhain nach links von der Fahrspur ab. Der Sattelzug durchquerte zunächst ohne Kollision den Gegenverkehr, prallte gegen die Leitplanke und rutschte mindestens 100 Meter daran entlang.
Führerlose Fahrt
Die Leitplanke stoppte letztlich die führerlose Fahrt. Auf dem Weg bis zum Stillstand ereignete sich noch eine leichte Kollision mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Der 77-jährige Fahrer dieses Sattelzuges konnte durch sein Ausweichen den Frontalzusammenstoß vermeiden, ein Streifen beim Passieren aber nicht gänzlich verhindern. Der 77-Jährige und sein Mitfahrer blieben zum Glück unverletzt. Beide Lastwagen blieben trotz hoher Schäden fahrbereit. Es traten weder Betriebsstoffe aus, noch gab es einen Schaden an der Ladung.

