
80 Künstler, 600 Werke, 14 Flächen
„Rauschenale“: Die Komposition von Ort und Kunst in dem 15 Minuten von Marburg entfernten kleinen, in der Altstadt von Fachwerkhäusern geprägten Städtchen Rauschenberg wird am Pfingstwochenende ihr dritte Auflage erleben. Und sicherlich ist das vielen Kunstfreunden und -kennern auch einen Besuch aus dem Hinterland wert.

Organsiert von dem vor drei Jahren gegründeten Verein „Kunst in Rauschenberg“ hauchen insgesamt mehr als 80 Künstler (Maler, Fotografen, Skulpteure), einer ganzen Stadt ein außergewöhnliches Flair ein. Es warten mehr als 600 Werke und Aktionen an 14 besonderen Orten: Kunsthandwerk, Lesungen, Musik und Tanz sowie die Möglichkeit, die Kunststätten mit einem Stadtspaziergang zu erleben, lassen die drei Pfingsttage zu einem Kunstfestival der besonderen Art in Rauschenberg werden. Und weil zu einem Fest der Sinne neben der Seele auch der Leib nicht zu kurz kommen darf, werden entlang der Kunst-Meile reichlich Verpflegungsangebote aufgebaut.

Die „Rauschenale“ ist eine der größten Veranstaltungen ihrer Art in Mittelhessen. Und bislang erlebte dieses Fest der Sinne und der schönen Künste eine stetig steigende Beliebtheit und Aufmerksamkeit: 2.500 Besucherinnen und Besucher flanierten beim Debüt im Jahr 2016 durch Rauschenberg, an die 3.500 waren es vor zwei Jahren – jeweils bei eher herbstlichem Wetter.
Die Vernissage
Eröffnet wird die „Rauschenale“ am Pfingstsamstag (8. Juni) um 11 Uhr mit einer Vernissage in der Kratz’schen Scheune (Bahnhofstraße 10). Die Einführung erfolgt durch die Kunsthistorikerin Jessica Petraccaro-Goertsches. Marie-Christine Brüning wird die Vernissage musikalisch begleiten. Landrätin Kirsten Fründt und Bürgermeister Michael Emmerich unterstützen die Veranstaltung als Schirmherrin und Schirmherr. Mehr dazu gibt es auch im Internet unter www.rauschenale.de.

