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30-jähriger Vermisster noch nicht gefunden

Bereits seit dem 23. Februar wird ein 30-Jähriger in Siegen vermisst. Die Polizei in Siegen geht davon aus, dass der Mann wahrscheinlich in der Siegener Innenstadt in den Fluss Sieg gestürzt ist.

Viele Helfer

Bis zum 29. Februar war der Wasserstand der Sieg so weit gesunken, dass der Einsatz von Strömungsrettern möglich wurde. Die DLRG-Ortsgruppen aus Siegen, Bad Berleburg, Attendorn, Dillenburg und Betzdorf waren mit insgesamt 28 ehrenamtlichen Helfern vor Ort. Beraten und unterstützt durch die Feuerwehr Siegen, stiegen die erfahrenen Strömungsretter an der Treppenanlage in der Siegener Innenstadt in das 10 Grad kalte Wasser. An beiden Uferseiten gingen die Frauen und Männer der DLRG den Fluss in Richtung Sieg-Arena ab. An mehreren Uferstellen standen Posten um die Suchtrupps zu sichern.

Rettungsboot der DLRG Wasserrettung. 4 Mann Besatzung.
Auch mit einem Boot wurde die Sieg abgesucht. (Symbolfoto)

Bereits am Dienstag hatten Feuerwehr und Polizei einen Teil des Flusses nach dem Mann abgesucht. Ebenso waren Beamte der Bundesbereitschaftspolizei mit Schlauchbooten ab Kirchen die Sieg hinaufgefahren. Heute wurden die Bereiche abgesucht, die vorher bedingt durch den hohen Wasserstand und der lebensgefährlichen Strömung, nicht in Augenschein genommen werden konnten.
Der Vermisste wurde nicht gefunden. Weitere Suchen mit Hilfe von Drohnen und Hubschrauber-Unterstützung sind in Vorbereitung.

Wenn der Pegel sinkt

Es wurde wiederholt nach dem Vermissten gesucht, der bislang immer noch nicht gefunden wurde. Dies teilte Polizeisprecher Meik Scholze gestern auf Rückfrage von Backland.News mit. Die Suchmaßnahmen wurden gleichwohl nicht eingestellt.
„Es besteht nach wie vor ein Suchauftrag an die Einsatzkräfte, die den Oberflächenbereich des Flusses  in jeder Dienstschicht überprüfen“, sagt Scholze. „Weitergehende und in der Vergangenheit bereits mehrfach durchgeführte ‚Großsuchaktionen‘ sind und bleiben abhängig vom Pegelstand der Sieg.“  Die Polizei bewertet die Sachlage ständig. Dabei stehen die Beamten in täglichem Kontakt mit der DLRG. Weitere Absuchen sind erst dann möglich, wenn der Pegelstand weiter sinkt.