-
„Fake-News-Gedenktag“: morgen in Marburg
Seit dem denkwürdigen Tweet der Bundesregierung aus dem März 2020 ist der 14. März der „Fake-News-Gedenktag“. Damals wurde vom Gesundheitsministerium versichert, dass keine massiven Einschränkungen des öffentlichen Lebens geplant seien. Gegenteilige Behauptungen seien „Fake News“. Am selben Tag jedoch bekamen Kirchenvertreter Anrufe, dass sie die Gottesdienste absagen sollten. Wenige Tage danach trat der erste Lockdown in Kraft. Bürgerinitiative lädt ein Die Bürgerinitiative „Weiterdenken-Marburg“ begeht diesen Gedenktag am darauffolgenden Samstag, dem 15. März 2025, in der Marburger Oberstadt, Barfüßerstraße, Ecke Heumarkt, und zwar ab 11 Uhr.Wie in den vergangenen Jahren werden Beispiele von Falschmeldungen vermeintlich seriöser Quellen wie beispielsweise der Bundesregierung vorgestellt und diskutiert. Interessierte sind willkommen.
-
Fake News verunsichern Schwangere
Dem Kreisgesundheitsamt sind Gerüchte bekannt geworden, in denen Schwangere davor gewarnt werden, zur Geburt Krankenhäuser aufzusuchen. Angeblich bestehe dort eine erhöhte Gefahr, sich mit dem Coronavirus zu infizieren. Eine Nachfrage des Gesundheitsamtes bei den Siegener Kliniken hat ergeben, dass tatsächlich Schwangere, insbesondere Frauen mit Risikoschwangerschaften, zu den ursprünglich angekündigten Entbindungen in den Krankenhäusern nicht erscheinen. „Weniger gefährlich“ „Tatsächlich ist momentan die Gefahr sich in den Krankenhäusern mit Corona zu infizieren geringer als im täglichen Leben“, betont Dr. Christoph Grabe, Leiter des Kreisgesundheitsamtes: „Denn zum einen herrschen in den Kliniken hohe Hygienestandards, zum anderen besteht dort eine erhöhte Sensibilität für das Thema und schon bei dem geringsten Krankheitsverdacht wird das betroffene…
-
Landkreis warnt vor gefälschten E-Mail-Rechnungen
Derzeit sind wieder in großem Umfang gefälschte Rechnungen im Umlauf, die per E-Mail verschickt werden. Sie enthaltenentweder Schadsoftware oder schädliche Weblinks. Zum Versand werden auch E-Mail-Adressen des Landkreises Marburg-Biedenkopf missbraucht, die auf „@marburg-biedenkopf.de“ enden. Aber: Der Landkreis Marburg-Biedenkopf versendet Rechnungen niemals per Weblink. Oft Rechnungen Die in gutem Deutsch verfassten E-Mails, die sich meistens auf angebliche Rechnungen beziehen, stammen allerdings nur scheinbar von Mitarbeitenden des Landkreises und Geschäftspartnern. Gefährlich sind diese E-Mails, weil sie einen Weblink auf eine Datei beinhalten, die sogenannte Makros enthält. Ein Klick auf den Link startet den Versuch, das eigene System mit Schadsoftware zu infizieren. Dazu wird, im Hintergrund unbemerkt, die eigentliche Schadsoftware aus dem Internet…