Backland.News
  • Nachbarkreis,  Polizeiberichte

    Entwarnung in Bezug auf die Stab-Brandbombe

    Ende Januar entdeckte ein Spaziergänger eine Stabbrandbombe zwischen Niederscheld und Dillenburg. Hier berichtete Backland.News darüber. Bei einer Absuche, die tags darauf durchgeführt wurde, konnte der Gegenstand nicht gefunden werden. Am Folgetag (24. Januar) führten Dillenburger Polizisten, mit Unterstützung einer TEE (Technische Einsatzeinheit) der Hessischen Bereitschaftspolizeiabteilung in Mühlheim, sowie dem Kampfmittelräumdienst erneut Suchmaßnahmen im Bereich des Fundortes durch. Im Rahmen der Suchmaßnahmen fanden die Polizisten drei Teilstücke von Stabbrandbomben. Kein Diebstahl Zwei der Teilstücke lassen sich zu einer kompletten Stabbrandbombe zusammensetzen. Das dritte Teilstück identifizierten Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes, anhand vorliegender Lichtbilder, eindeutig als den durch den Spaziergänger festgestellten Gegenstand. Niemals bewegen! Alle Teilstücke wurden durch den Kampfmittelräumdienst geborgen und werden nun…

  • Nachbarkreis,  Polizeiberichte

    250 Kilo: Fliegerbombe in Niederscheld gefunden

    Bei der Altlastsanierung einer Deponie in der Schelderau (Bereich Niederscheld) stießen Arbeiter auf eine 250 Kilogramm schwere amerikanische Fliegerbombe. Derzeit ist die Bombe abgesichert und in einer stabilen Lage.  Es gehe, so Pressesprecherin Kerstin Müller, aktuell keine Gefahr von ihr aus. Die Vorbereitungen zur Entschärfung des gefährlichen Objekts laufen. Die Entschärfung selbst ist für morgen (Sonntag) geplant. Es muss entsprechend evakuiert werden. Der Kampfmittelräumdienst hat hierzu einen Evakuierungsradius festgelegt. Betroffen sind rund 5.700 Bürgerinnen und Bürger.Es werden auch zwei Notunterkünfte bereitgestellt: die erste in der Turnhalle der Schule in der Rheinstraße in Frohnhausen und die andere in der Glück-Auf-Halle in der Falkensteinstraße 1 in Oberscheld. Die Evakuierung ist für Sonntagvormittag…

  • Bad Laasphe

    Schloss-Schüler auf Spurensuche

    Geschichte einmal anders erleben: 35 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9  des Schlossgymnasiums reisten zusammen mit ihren Lehrern Dr. Matthias Willing, Hartmut Höft und Mirjam Lauer nach Weimar, der Kulturhauptstadt Europas im Jahr 1999, um Geschichte und Literatur an außerschulischen Lernorten hautnah zu erleben. Der erste Tag der Exkursion stand ganz im Zeichen der Auseinandersetzung mit den Gräueltaten, die im Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg bei Weimar von den Nationalsozialisten begangen wurden. In einer schülerorientiert geleiteten Führung erfuhren die Schüler, was in diesen dunklen Jahren der deutschen Geschichte hier auf dem Ettersberg genau geschah. Geschichte mal anders Den Abschluss des Besuchs bildete ein Besuch des Buchenwalddenkmals, eines der bekanntesten Plastiken…

  • Feudingen,  Veranstaltungen

    Erzählnachmittag mit spannenden Passagen

    Zu einem „Erzählnachmittag“ laden der „Feudinger Heimatverein“ und das „Heimatmuseum Oberes Lahntal“ ein. Die Veranstaltung findet am Sonntag, 28. April, um 14.30 Uhr im Feudinger Gemeindehaus an der Kirche statt. Kurt Glodny, der Autor des Buches „So war es“ ist Gast der Veranstaltung. Glodny erzählt warum gerade Feudingen das Fluchtziel seiner Familie war. Er erzählt von der tagelangen Flucht unter widrigen Umständen, seiner Ankunft in Feudingen und der unterschiedlichen Aufnahme durch die einheimische Bevölkerung. Eine zweite Heimat Feudingen wurde für Glodny zur zweiten Heimat, hier begann ein neues, ein anderes Leben. Unter schwierigen Umständen fand langsam eine Integration statt. Das Zusammenleben mit den Einheimischen und den „Fremden“ erfolgte allmählich, war…

  • Bad Laasphe,  Veranstaltungen

    Erneute Spurensuche jüdischen Lebens in Bad Laasphe

    Die TKS Bad Laasphe (Tourismus, Kur- und Stadtentwicklung) lädt erneut zu einer Spurensuche jüdischen Lebens in Bad Laasphe ein: Am Mittwoch, 20. März, um 15 Uhr beginnt die Spurensuche an der ehemaligen Synagoge in der Mauerstraße (Ecke Königstraße bei der ehemaligen Hof-Apotheke). Auf einem etwa eineinhalbstündigen Spaziergang vom Rand der Altstadt durch die Gassen und Straßen wird die Geschichte der jüdischen Gemeinde von den Anfängen im 17. Jahrhundert bis hin zur Auslöschung in der Zeit des Nationalsozialismus‘ (1933 bis 1945) lebendig. Erinnerungen von Zeitzeugen wie dem Auschwitz-Überlebenden Herbert Präger und weitere Familienschicksale untermalen die Ereignisse während der Judenverfolgung, die am Ende für mehr als 70 jüdische Mitbürger in den Vernichtungslagern…

  • Bad Laasphe,  Marburg

    Geschichte(n) im Theater

    „Cabaret!“ klingt nach leichter Unterhaltung, nach doppeltem Boden und ein klein wenig verrucht. „Cabaret“ klingt nicht nach Schule. Muss es ja auch nicht. Wenn das Cabaret nicht in die Schule kommt, fährt die Schule nach Marburg ins Erwin Piscator-Haus und sieht sich Geschichte an. Rund 80 Jugendliche aus den Klassen 10 der Realschule Schloss Wittgenstein in Bad Laasphe haben das getan. Es war ein langer Abend. Gut für die Augen, die Ohren und – einen anderen Blick auf die Geschichte. Keinesfalls trocken Die mitreißende Geschichte vor historisch-atmosphärischem Hintergrund mit Musik, mit Jazz, mit wilden Szenen: So kommt Geschichte selten ´rüber. Als dann im Publikum noch Nazi-Lieder tönen, der Beifall bröckelt,…

  • Bad Laasphe,  Kino

    Zum Weltfrauentag: „Suite Française – Melodie der Liebe“

    „Der Weltfrauentag ist nun schon seit vielen Jahren fester Bestandteil unseres Veranstaltungskalenders. Und auch in diesem Jahr möchten wir diesem Tag gerne wieder einen entsprechenden Rahmen verleihen und ihn gebührend feiern“, sagt Kai Winterhoff vom Residenzkino Bad Laasphe. Am Freitag, 8. März, ist es also wieder soweit: Ab 19 Uhr findet das Event im Residenzkino (Brückenstraße 2) statt. „In diesem Jahr haben wir uns für den Film ‚Suite Française – Melodie der Liebe‘ entschieden, der eine umständliche Liebesbeziehung während des zweiten Weltkrieges erzählt“, so Kai Winterhoff weiter. Zuvor Sektempfang „Bevor der Film um 19.45 Uhr startet, erwarten wir unsere Gäste ab 19 Uhr mit einem kleinen Sektempfang. Die ersten 20…

  • Allgemein,  Landkreis,  Polizeiberichte

    Heute bei Amönau: Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt

    Experten des Kampfmittelräumdienstes waren heute Vormittag, (21. September) bei Wetter/Amönau im Einsatz. Sie haben dort gegen 10 Uhr eine Sprenggranate (105 mm) aus dem Zweiten Weltkrieg gesprengt. Spaziergänger hatten das explosive Stück zuvor im Feld an einem Bachlauf der parallel zur Landesstraße 3091 verläuft, gefunden. Die Polizei sperrte, wie Polizeisprecher Jürgen Schlick soeben wissen ließ, im Rahmen der Sprengung die Straße zwischen Amönau und Treisbach kurzfristig ab.